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Fachweiterbildung Intensivpflege: der komplette Leitfaden für 2026

Du überlegst, von der Normalstation auf die ITS zu wechseln – oder bist schon dort und willst die Fachweiterbildung nachholen? Wir erklären, wie die zweijährige Weiterbildung wirklich abläuft, wer sie bezahlt, was sie beim Gehalt bringt und welche Häuser in München, Berlin und Hamburg besonders gute Programme haben.

Was ist die Fachweiterbildung Intensivpflege?

Die staatlich geregelte Weiterbildung "Fachkrankenpfleger:in für Anästhesie und Intensivpflege" dauert 2 Jahre berufsbegleitend, umfasst rund 720 Stunden Theorie und 1.800 Stunden Praxis auf ITS, IMC und im Anästhesie-Bereich. Voraussetzung: examinierte Pflegefachkraft plus in der Regel 6 Monate Berufserfahrung.

Wer bezahlt die Weiterbildung?

An großen Häusern (Charité, Vivantes, UKE, LMU Klinikum, München Klinik, Uniklinik Freiburg) übernimmt der Arbeitgeber in fast allen Fällen 100 % der Kurskosten (4.000–6.000 €) plus Freistellung für die Theoriephasen. Üblich ist eine Bindungsklausel von 2–3 Jahren nach Abschluss. Bei kleineren Trägern zahlst du oft anteilig oder streckst vor.

Was verdienst du danach?

Nach der Fachweiterbildung springst du im TVöD-P eine Entgeltgruppe hoch (P8 → P9) und bekommst zusätzlich eine Intensiv- bzw. Funktionszulage. Konkret bedeutet das rund 400–600 € brutto mehr pro Monat. In München und Hamburg sind Gesamtgehälter von 4.500–5.200 € brutto realistisch, inkl. Wechselschicht- und Intensivzulage.

Ablauf: Theorie, Praxis, Prüfung

Die Theorie läuft in Blöcken (meist 4–6 Wochen am Stück, verteilt über 2 Jahre) an einer angeschlossenen Weiterbildungsstätte. Praxis absolvierst du rotierend auf verschiedenen Intensivstationen (internistisch, chirurgisch, neuro), plus Anästhesie und ggf. Kinder-ITS. Abschluss: schriftlich, mündlich, praktisch.

Wechsel von Normalstation auf ITS – ohne Fachweiterbildung starten?

Ja, das ist der Normalfall. Du startest als examinierte Pflegefachkraft auf der ITS, arbeitest 6–12 Monate ein und beginnst dann die Fachweiterbildung. Viele Häuser garantieren dir das schon im Einstellungsgespräch – wir kennen die, bei denen es wirklich klappt, und die, bei denen es nur auf dem Papier steht.

Wie wir dich unterstützen

Wir vermitteln gezielt zu Häusern mit finanzierter Fachweiterbildung – ohne Zeitarbeit, mit fairer Bindungsklausel. Deine Beraterin nennt dir 2–3 konkrete Arbeitgeber, die zu deinem Wohnort, deinem Wunschdienst und deiner Wechselperspektive passen.

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Dein nächster Schritt als Pflegefachkraft

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Wie viel Erfahrung hast du?

Häufige Fragen

2 Jahre berufsbegleitend, insgesamt ca. 720 Std. Theorie und 1.800 Std. Praxis.
Lisa

Deine persönliche Beraterin

Lisa Reuter

Beraterin für MFA und Praxis-Personal in München und Süddeutschland – seit 6 Jahren auf die Gesundheitsbranche spezialisiert.

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